Wir feiern 90 Jahre

2026

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Tradition trifft Zukunft: 90 Jahre Mobilität im Zeichen der Mitbestimmung

Vom Ein-Mann-Betrieb im Siegener Kirchweg 1936 zu einem der größten Autohäuser der Region mit 15 starken Marken: Die Firma Hoppmann feiert 90. Geburtstag! Unser Weg war immer geprägt von Dynamik und Fortschritt und einer festen Verwurzelung im Siegerland, dem Lahn-Dill-Kreis und Wittgenstein.

Was uns seit Generationen antreibt? Ein Führungsstil, der auf Eigenverantwortung und Wertschätzung setzt. Durch unsere einzigartige Stiftungsstruktur fließt unser Erfolg direkt zurück in die Region – sei es durch die Förderung benachteiligter Jugendlicher oder Projekte wie das Erfahrungsfeld „SCHÖNUNDGUT“. Wir sagen Danke für 90 Jahre Vertrauen und freuen uns auf die nächsten Meilensteine mit euch!

Hoppmann 90 Jahre
Hoppmann 90 Jahre
Hoppmann 90 Jahre
Hoppmann 90 Jahre
Hoppmann 90 Jahre
Hoppmann 90 Jahre
Hoppmann 90 Jahre
Hoppmann 90 Jahre

Hoppmann Meilensteine

1936

Firmengründung durch Martin Hoppmann.

Der Name Hoppmann steht im Siegerland seit 90 Jahren für Verkauf und besten Service rund ums Automobil. Angefangen hat alles 1936, als der junge Kaufmann Martin Hoppmann im Siegener Kirchweg eine Werkstatt für Motorwagen übernahm. Zu Beginn der Wirtschaftswunderjahre ging es ziemlich rasant bergauf mit der Motorisierung und damit auch mit der Firma Hoppmann.

1957

Klaus Hoppmann übernimmt die Geschäftsführung.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges nahm die Mobilisierung und Motorisierung zunächst allmählich, dann aber ziemlich rasant, an Fahrt auf und damit auch die Firma Hoppmann. Nach dem plötzlichen Tod des Firmengründers im Jahr 1957 übernahm dessen Sohn Klaus die Leitung des Unternehmens.

1961

Neubau Hauptstandort in der Eiserfelder Straße.

Das Unternehmen entwickelte sich aus seinem Stammbetrieb im Siegener Kirchweg heraus. Nachdem die räumlichen Verhältnisse hier immer enger wurden, errichtete die Firma 1961 an der Eiserfelder Straße einen damals zukunftsweisenden Werkstattneubau.

1967

Eröffnung des 1. Zweigbetriebs in Kreuztal.

1967 entstand in der Nachbarstadt Kreuztal der erste Zweigbetrieb des Unternehmens. Im selben Jahr wurde die Hoppmann Versicherungs- und Finanzierungsdienst GmbH gegründet, die neben dem traditionellen Automobilgeschäft auch Versicherungen und Finanzdienstleistungen anbot.

1974

Gründung der Hoppmann Stiftung "Demokratie im Alltag"

1973 wandelte Klaus Hoppmann die Einzelunternehmung in eine GmbH um und übertrug im Folgejahr unwiderruflich alle Geschäftsanteile auf die von ihm gegründete gemeinnützige Hoppmann Stiftung „Demokratie im Alltag“.

2010

Volkswagen & Audi bei Hoppmann.

Seit März 2008 ist das Unternehmen nach einer weiteren Übernahme auch in der oberbergischen Kreisstadt Gummersbach aktiv. Im März 2010 wurde – in Olpe – erstmals ein Betrieb übernommen, an dem die Marken Volkswagen, Audi und Volkswagen Nutzfahrzeuge vertrieben werden. Vier Jahre später wurde das Filialnetz mit der Übernahme der VW-Standorte Herborn und Haiger weiter vergrößert.

2021

Erweiterung des Produktportfolios auf Wohnmobile, Teilewelt und Hyundai.

Im Herbst 2021 wurde der Standort Neunkirchen auf die Marke Hyundai umgestellt. Etwa zeitgleich wurde am Standort Siegen ein Vetriebs- und Servicevertrag mit dem Wohnmobilhersteller Dethleffs abgeschlossen. In 2021 ist das Unternehmen in den Teilevertrieb der Stellantis-Marke Distrigo eingestiegen und hat diesen Geschäftszweig und das Vertriebsgebiet damit massiv ausgeweitet.

Das Hoppmann Modell

Die Firma Hoppmann ist im alleinigen Besitz der gemeinnützigen Hoppmann-Stiftung „Demokratie im Alltag“. Dies räumt der Belegschaft eine weitgehende Beteiligung an den Entscheidungen und auch am Erfolg des Unternehmens ein. Mehr Infos über die Stiftung finden Sie unter demokratie-im-alltag.de

Unser demokratischer Führungsstil und die familiäre Unternehmenskultur, in dem Jede und Jeder wertgeschätzt wird, setzen bei uns ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Identifikation mit dem Unternehmen frei.

Unser Erfolg basiert auf einer soliden, ausgewogenen und dynamischen Geschäftspolitik.

 

01 | Arbeitsteams

Die Arbeitsteams ergänzen die betriebliche Mitbestimmung, indem sie allen Mitarbeitenden direkte Mitwirkung am Arbeitsplatz ermöglichen und so Verantwortung, Kreativität und Zusammenarbeit auf allen Ebenen stärken.

Die Arbeitnehmer sollten die Möglichkeit zur unmittelbaren Mitwirkung erhalten, wenn es um Entscheidungen über ihre sehr persönlichen Belange am Arbeitsplatz geht.

Mit der Bildung der Arbeitsteams wurde das betriebliche Mitbestimmungssystem komplettiert. Damit gibt es Mitwirkung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf allen betrieblichen Ebenen: am Arbeitsplatz, auf der Betriebsratsebene und in der Unternehmensleitung. Die Arbeitsteams erfassen alle Mitarbeiter bei Hoppmann.

Die Teamsprecher sind seit 2017 auch Mitglieder im Wirtschafts- und Mitbestimmungsausschuss. Die Teamsprecherrolle hat damit eine erhebliche Aufwertung erfahren, denn die Teamsprecher können nun auch bei strategischen, unternehmensweit relevanten Entscheidungsprozessen mitwirken und mitbestimmen.

Für den Betriebsrat sind die Arbeitsteams eine gute Möglichkeit, zusätzliche Informationen von der Basis zu erhalten.
Durch die Arbeitsteams werden folgende Ziele erreicht:

  1. Mehr Einfluss der Arbeitnehmer auf die Gestaltung ihrer Arbeit
  2. Ergänzung der Mitbestimmung des Betriebsrates und des Wirtschafts- und Mitbestimmungsausschusses
  3. Abbau überflüssiger Hierarchie
  4. Förderung von Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und sozialer Kompetenz

02 | W.M.A.

Der Wirtschafts- und Mitbestimmungsausschuss verankert die Mitarbeitenden dauerhaft auf der höchsten strategischen Entscheidungsebene und macht wirtschaftliche Transparenz und Mitbestimmung zum festen Bestandteil der Unternehmensführung.

Im Jahr 2017 wurde nach fast 50 Jahren der Wirtschaftsausschuss tiefgreifend reformiert: es entstand der Wirtschafts- und Mitbestimmungsausschusses, kurz: W.M.A.

Mit dem neu ausgestalteten Ausschuss wird die Absicht verbunden, die Belegschaftsmitglieder der verschiedenen Standorte noch direkter und intensiver auf der obersten strategischen Entscheidungsebene des Unternehmens einzubinden und auch die Stiftung unmittelbarer einzubeziehen.

Der W.M.A. berät und beschließt über alle wichtigen wirtschaftlichen Angelegenheiten der Unternehmensgruppe.

Vereinfacht kann festgehalten werden, dass die Mitbestimmung praktisch in allen Fällen zum Tragen kommt, die einen wesentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf und auf die betriebsinterne Situation nehmen könnten.

Außerdem bietet der W.M.A. den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Forum für alle darüber hinaus gehenden Fragen und Themen zur Ausgestaltung der Arbeitsabläufe, die von den einzelnen Mitgliedern vorgebracht werden.

Auch in Krisenzeiten hat sich die Zusammenarbeit bewährt. Gerade dann zeigte sich der Wert regelmäßiger Informationen und betriebswirtschaftlicher Grundkenntnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

03 | Erfolgsbeteiligung

Die Erfolgsbeteiligung versteht Unternehmensgewinn als gemeinschaftliche Leistung und beteiligt die Mitarbeitenden dauerhaft, transparent und gerecht am wirtschaftlichen Erfolg.

Der Erfolgsbeteiligung (EB) liegt der Gedanke zugrunde, dass der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen ist und dass jeder nach den je eigenen Kräften und Möglichkeiten zu diesem Erfolg beiträgt. Wird ein Jahresgewinn erzielt, sollen die Arbeitnehmer in gerechter Weise daran beteiligt werden.

Die Ausschüttung an die Belegschaft erfolgt zur Hälfte in bar. Die andere Hälfte wird auf einem persönlichen Darlehenskonto des Mitarbeiters gutgeschrieben.

04 | Stiftung

Mit der Hoppmann Stiftung wurde das Unternehmenseigentum dauerhaft dem Gemeinwohl verpflichtet und Mitarbeiterbeteiligung konsequent über Gewinn, Mitbestimmung und Kapital hinaus weiterentwickelt.

1974 errichtete Klaus Hoppmann die gemeinnützige Hoppmann Stiftung „Demokratie im Alltag“. Ihr übertrug er seine GmbH-Anteile und damit das alleinige Eigentum an der Hoppmann Gruppe.

Mit der Übertragung aller GmbH-Anteile an die Stiftung wurde das Kapital neutralisiert, dem Unternehmen die Kontinuität gesichert und der Mitarbeiterbeteiligung eine weitere positive Entwicklung eröffnet. Die Stiftung wird durch festgelegte Gewinnausschüttungen finanziert. Der jährliche Etat beträgt zurzeit ca. 180.000 Euro.

Dem Stifter lag daran, dass Bürgerinnen und Bürger Demokratie nicht nur am Wahltag praktizieren, sondern als eine ständige Alltagsaufgabe und Möglichkeit wahrnehmen und begreifen. Das kommt im Namen der Hoppmann Stiftung „Demokratie im Alltag“ zum Ausdruck und bestimmt den Stiftungszweck.

Im Laufe ihrer Geschichte konzentrierten sich die Aktivitäten der Stiftung immer stärker auf die Förderung von Projekten für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.

„SCHÖNUNDGUT. Erfahrungsfeld Fischbacherberg“, so lautet der Titel des Engagements der Stiftung. Auf dem sechs Hektar großen Gelände eines ehemaligen Schießstandes der belgischen Armee in Siegen ist das Erfahrungsfeld eine Einrichtung, die ungewöhnliche Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten für Jugendliche bereitstellt und entwickelt. Das Erfahrungsfeld ist der Raum für ein soziales, handwerkliches, künstlerisches und naturbezogenes Projekt, das in fortwährender Arbeit von Jugendlichen unter der Anleitung von befähigten Fachleuten auf dem Gelände entwickelt und gestaltet wird.

Schon seit mehreren Jahren betreibt ein Kooperationspartner auf dem Gelände eine Jugendwerkstatt, in der bis zu 16 junge Menschen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt begleitet und befähigt werden. Im Jahr 2023 konnte ein zweites Werkstattgebäude mit dem Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau eröffnet werden.

Unternehmensbroschüre

Wer mehr über unsere Firmengeschichte, das Hoppmann Modell und uns als Arbeitgeber erfahren möchte, kann sich hier unsere Unternehmensbroschüre anschauen.
Nähere Infos auch unter www.demokratie-im-alltag.de

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